Magenspiegelung

Bei der Magenspiegelung (Ösophago-Gastro-Duodenoskopie ÖGD) verhält es sich aufgrund der kurzen Untersuchungsdauer so, dass die Mehrzahl der Patienten mit einer lokalen Rachenanästhesie (Betäubungsspray) untersucht werden kann. Nur in Ausnahmefällen wird eine Propofol Sedierung in Anspruch genommen oder notwendig.

Sie sollten 6 Stunden vor der Untersuchung nichts mehr gegessen haben und 2 Stunden vor der Untersuchung nichts mehr trinken. Wird die Untersuchung ohne Sedierung durchgeführt, können Sie ganz normal am Verkehr teilnehmen und mit dem eigenen Fahrzeug zur Praxis kommen und wieder nach Hause fahren.

Sollten Sie eine Sedierung in Anspruch nehmen gelten auch hier die Bedingungen eines Abhol-Service.

Im Anschluss an die Untersuchung findet ein Arzt-Patientengespräch mit Erläuterung der Untersuchungsbefunde und der daraus resultierenden Konsequenzen und ggf. Medikamenteneinnahmen statt. D. h. konkret sie gehen mit einem Untersuchungsergebnis nach Hause.

Die Befunderstellung erfolgt unmittelbar nach der Untersuchung. Die Befundübermittlung an den Hausarzt erfolgt mittwochs und freitags.
Marcumar Patienten erhalten für die Umstellung auf Heparin (Bridging) einen Plan bis zum Spiegelungstag, und nach der Spiegelung einem Plan zum Wiedereinstieg in die Marcumarisierung.

Aufgrund der kurzen Wirksamkeit von Propofol erfolgt die Ausstellung einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) nur für den Untersuchungstag. Am Folgetag können Sie Ihren normalen Alltagstätigkeiten nachgehen, zum Beispiel Auto fahren und Arbeiten.

Relevante Fragen vor einer Magen oder Darmspiegelung:
  • Erstuntersuchung/Wiederholungsuntersuchung, wenn sie mit den Abläufen vertraut sind verkürzt sich natürlich die Aufklärungsprozedur
  • bitte bringen Sie einen über dem Barcode scanbaren Medikamentenplan mit, z.B.:

  • nehmen Sie blutverdünnende Medikamente (Marcumar, Eliquis, Efient, Lixiana, Xarelto, Plavix, Clopidogrel, Pradaxa)
  • sind Sie Insulinpflichtiger Diabetiker?
  • Haben Sie eine Hüft -oder Kniegelenksprothese oder anderweitige Metalle in den abhängigen Körperpartien, wenn ja auf welcher Seite?
  • Leiden Sie an einer Epilepsie?
  • Ist erhöhter Augeninnendruck (Grüner Star, Glaukom) bekannt?
  • Bestehen relevante Allergien zum Beispiel für Soja, Latex, Penicillin, Clarithromycin, Ciprofloxacin?
  • Tragen Sie einen Herzschrittmacher oder Defibrillator (Ausweis?)?
  • Besteht eine infektiöse Grunderkrankung wie Hepatitis B, C oder HIV?
  • Ist es in der medizinischen Vorgeschichte zu relevanten Nach- oder Blutungen gekommen oder ist eine Bluterkrankung bekannt?
  • Haben Sie eine künstliche Herzklappe oder liegt ein Zustand nach Herzklappenentzündung vor oder wurde ein Herzklappentragendes Conduit implantiert (Ausweis)

Im Anschluss an die Untersuchung findet ein Arzt-Patientengespräch mit Erläuterung der Untersuchungsbefunde und der daraus resultierenden Konsequenzen und ggf. Medikamenteneinnahmen statt. D. h. konkret sie gehen mit einem Untersuchungsergebnis nach Hause.

Die Befunderstellung erfolgt unmittelbar nach der Untersuchung. Die Befundübermittlung an den Hausarzt erfolgt mittwochs und freitags.

Marcumar Patienten erhalten für die Umstellung auf Heparin (Bridging) einen Plan bis zum Spiegelungstag, und nach der Spiegelung einem Plan zum Wiedereinstieg in die Marcumarisierung.

Aufgrund der kurzen Wirksamkeit von Propofol erfolgt die Ausstellung einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) nur für den Untersuchungstag. Am Folgetag können Sie Ihren normalen Alltagstätigkeiten nachgehen, zum Beispiel Auto fahren und Arbeiten.

Um im Gedränge der Anfragen eine zügige Abwicklung gewährleisten zu können, brauchen gesetzlich Versicherte unbedingt eine Überweisung mit entsprechender Diagnose oder Verdachtsdiagnose und dem gewünschten Untersuchungstyp, um eine eindeutige Dringlichkeitszuordnung vornehmen zu können.

Bei Patienten mit chronischen Erkrankungen wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, chronische Hepatitis B reicht eine Überweisung pro Jahr.

Alle anderen, auch Bestandspatienten benötigen eine Überweisung pro Quartal.
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Ab dem 01. April 2022 praktizieren wir in neuen Räumlichkeiten:
Nicolaus-Otto-Str. 8 in Schorndorf